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Letztes Update
vom 01.03.2020





 

„24 Stunden Feuerwehr pur“

Am Mittwoch, den 17.08.2011 bot sich am Bucher Feuerwehrhaus ein ganz besonderer Anblick, denn hier zogen für 24 Stunden die Jugendgruppe mit Betreuerteam, Sack und Pack, Essen und Spiele ein. Denn ab 11 Uhr galt es wie eine Berufsfeuerwehr für einen ganzen Tag zusammen zu sein, gemeinsam zu essen und natürlich immer und ständig auf Einsatzübungen gefasst zu sein.
Ruhig startete das Team mit einem kleinen Aufwärmspiel, einer Auffrischung in Erste Hilfe und einer ersten Stärkung mit Spaghetti Bolognese. Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Alarm! Schon galt es bei einer Funkübung knifflige Aufgaben zu lösen und eine vermisste Person ausfindig zu machen. Eine Auffrischung zum Wasseraufbau nach FwDV3 schloss sich an, ebenso wie eine weitere Einsatzübung: eine Person war aus dem 1. Stock gefallen und musste medizinisch versorgt werden.





Erste Hilfe: Betreuung, Verband, Herz-Lungen-Wiederbelebung …

Nach einer erfolgreichen Herz-Lungen-Wiederbelebung stand noch das Thema Gerätekunde auf dem Programm, bevor sich das gesamte Team am Nachmittag eine kurze Pause gönnte. Alarm! Ein Brand einer Hütte am See wurde gemeldet, und so wurde zur nächsten Einsatzübung ausgerückt. Hier galt es zunächst die Wasserzuleitung vom See zur Pumpe mittels Aufbau einer Saugleitung herzustellen, sowie anschließend mit drei C-Rohren gegen den angeblichen Brand vorzugehen.




Einsatzübung am See

Nach dieser Anstrengung hatte sich die Truppe eine ordentliche Stärkung beim gemeinsamen Grillabend verdient! Doch von Abendruhe war noch lange nicht die Rede. Anschließend standen Aggregate, Pumpen und deren Leistungen auf dem Programm und wurden ausführlich getestet. Eine Einführung in den Atemschutz schloss das Programm für den Mittwoch ab, und die Abend- und Nachtruhe konnte beginnen.





Wie, wo, was – und jede Menge Spaß!

Nachtruhe? Wer gemeint hat, in der Feuerwehr kann man ausschlafen, der musste in den frühen Morgenstunden seinen Fehler schnell einsehen. Denn dicker Rauch stieg aus dem Keller des Feuerwehrhauses empor, und die Jugendfeuerwehrler mussten zum ersten Mal im Laufe ihrer Ausbildung mit Atemschutzmasken und Feuerwehrleinen ausgestattet im völlig dunklen und verqualmten Raum Verletzte suchen und retten. Mit Erfolg! Nach dieser Aufregung war natürlich an Nachtruhe nicht mehr zu denken, und so wurden zwei weitere kleine Übungen – Benutzung eines Feuerlöschers und Betreuung einer gestürzten Person – vorgezogen. Mit einem umfangreichen Frühstück konnte sich die ganze Truppe anschließend stärken, und die vergangenen 24 Stunden besprechen.
Die einhellige Meinung: ein riesen Spaß, anstrengend, aber unbedingt wieder!!!
Das Jugendbetreuerteam bedankt sich ganz herzlich bei allen Helfern!