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Letztes Update
vom 02.09.2018





 

Feuerlöscher

Mit einem Feuerlöscher vor Ort kann man kleinere Brände bereits frühzeitig bekämpfen und somit Sachschäden, die durch eine weitere Brandausbreitung entstehen können, auf ein Minimum beschränken. Um jedoch den Feuerlöscher erfolgreich einzusetzen sollten Sie darauf achten, dass Ihr Feuerlöscher sich in einem funktionsfähigen Zustand befindet. Um das sicherzustellen, sollten Ihre Feuerlöscher alle 2 Jahre von einem Fachmann auf ihre Funktion überprüft werden. Wichtig ist natürlich auch, dass Sie sich auch mit der richtigen Bedienung vertraut machen. Diese steht in Form einer kleinen Beschreibung auf den Feuerlöschern. Ferner sollten Sie auch wissen an welchem Ort sich Ihr Feuerlöscher im Haus oder im Auto befindet, um im Brandfall diesen schnell bei der Hand zu haben.

Einen Feuerlöscher erfolgreich einzusetzen bedeutet auch zu erkennen welche Brandart man mit welchem Feuerlöscher löschen kann. Auch diese Information steht in Form eines Symbols auf Ihrem Feuerlöscher. Die Brandarten wurden hier in fünf Brandklassen unterteilt mit jeweils einem eigenen Symbol. Die Brandklassen geben Ihnen also Auskunft über die Eignung eines Feuerlöschers zur Bekämpfung spezifischer Brandarten.

Symbol Beschreibung
Brandklasse A: Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen; Beispiele: Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle, Autoreifen
Brandklasse B: Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen; Beispiele: Benzin, Benzol, Öle, Fette, Lacke, Teer, Äther, Alkohol, Stearin, Paraffin
Brandklasse C: Brände von Gasen; Beispiele: Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen, Erdgas, Stadtgas
Brandklasse D: Brände von Metallen; Beispiele: Aluminium, Magnesium, Lithium, Natrium, Kalium und deren Legierungen
Brandklasse F: Brände von Speiseölen/-fetten (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) in Fritier- und Fettbackgeräten und anderen Kücheneinrichtungen (ehem. Brandklasse B)

Feuerlöscher können verschiedenen Löschmittel beinhalten, die unterschiedlich gut geeignet sind für die verschiedenen Brandklassen. Die vier wichtigsten Löschmittel sind: Pulver, Schaum, Wasser und Kohlendioxyd (CO2)

  • Pulver ist zugelassen für die Brandklassen A, B, und C und ist damit das universellste Löschmittel mit einer hohen Löschwirkung. Es wird häufig eingesetzt in öffentlichen Bereichen, bei Autofeuerlöschern, in Heizungskellern und vielen anderen Einsatzgebieten, bei denen ein möglichst umfassender Schutz gewährleistet werden soll. Der Nachteil von Pulver ist die starke Staubentwicklung beim Austritt aus dem Löscher. Aus diesem Grund ist der Einsatz in der Privatwohnung nicht empfehlenswert, da umliegende, vom Feuer nicht betroffene Einrichtungsgegenstände in Mitleidenschaft gezogen werden können.

  • Schaum: ist zugelassen für die Brandklassen A und B. Da der Löschschaum gesundheitsunbedenklich und biologisch abbaubar ist, eignet er sich besonders für den Einsatz in der Wohnung. Umliegende Einrichtungsgegenstände werden durch Schaum weniger beeinträchtigt, da der Brandherd gezielter bekämpft werden kann.

  • Wasser ist zugelassen für die Brandklasse A. Wasser ist ein effektives Löschmittel für Feststoffbrände, zum Löschen von Flüssigbränden ist Wasser aber völlig ungeeignet, da es zum Beispiel beim Auftreffen auf brennendes Fett eine explosionsartige Ausbreitung des Feuers verursacht, was zu Verletzungen führen kann.

  • Kohlendioxyd (CO2) ist zugelassen für die Brandklasse B. CO2 ist das sauberste Löschmittel, da es rückstandslos löscht. Es eignet sich besonders für den Einsatz in Grossküchen und Imbissbetrieben, da hier Lebensmittel verwendet werden und in Labors und EDV-Zentren zur Schonung empfindlicher Geräte. Zum Schutz der Privatwohnung ist es nicht empfehlenswert, da es nur für Brandklasse B zugelassen ist.

Bedenken Sie beim Einsatz des Feuerlöschers bitte immer Ihren eigenen Schutz und gehen Sie kein unnötiges Risiko ein. Denn sehr schnell kann aus einem kleinen Feuer ein richtiger Brand werden, gegen den Sie auch mit einem Feuerlöscher nichts ausrichten können. Deswegen ist es wichtig rechtzeitig den Rückzug anzutreten und die Feuerwehr (112) zu alamieren.