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Letztes Update
vom 22.04.2018





 

[Fahrzeuge]  [Schutzanzüge]  [Höhensicherung]  [Pumpen]  [Rettungsschere]  [AED] 

Fahrzeuge der Feuerwehr

LF 16 TS Beschreibung
Fahrzeugtyp: Mercedes LKW
Länge 7,70m
Breite: 2,48m
Höhe: 3 m
Gewicht: 9000 kg
Baujahr: 1990; bei der Freiwilligen Feuerwehr Buch im Einsatz seit 1998
Besatzung: 1 Fahrer + 8 Mann

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um ein Fahrzeug, das uns im Rahmen des Katastrophenschutzes vom Bund zur Verfügung gestellt wurde. Es dient somit hauptsächlich dem Einsatz im Katastrophenschutzfall. Es ist mit einer Anbaupumpe vorne und einer Tragkraftspritze im Heck ausgestattet, wobei es sich bei der Pumpe im Heck um eine Tragkraftspritze handelt, die zum Einsatz aus dem Fahrzeug genommen werden muss. Diese Tragkraftspritze dient meist zum Auspumpen von vollgelaufenen Kellern, da sie unabhängig vom Fahrzeug eingesetzt werden kann. Neben der Ausrüstung zur Brandbekämpfung haben wir noch 4 Geräte für schweren Atemschutz an Bord und kann somit die unterschiedlichsten Einsätze verwendet werden.

 

LF 10/6 Beschreibung
Fahrzeug Typ: Mercedes Atego
Länge 7,70m
Breite: 2,48m
Höhe: 3,28 m
Gewicht: 11000 kg (maximal)
Baujahr: 2008
Besatzung: 1 Fahrer + 8 Mann

Unser LF 10/6 ist ein leistungsstarkes Löschgruppenfahrzeug auf einem Fahrgestell Mercedes Atego 1326 mit einem Kunststoffaufbau durch die Fa. Lentner, Hohenlinden. Für die Brandbekämpfung stehen 1000 l Wasser und 120 l Schaummittel zur Verfügung. In der leistungsstarken Feuerlöschpumpe kann dem Löschwasser auf Knopfdruck Schaummittel zugemischt werden. Durch moderne Hohlstrahlrohre lässt sich das Löschwasser effizienter einsetzen. Für Kleinbrände werden verschiedene tragbare Löscher mitgeführt. Die Atemschutzgeräte sind im Mannschaftsraum untergebracht und können während der Fahrt angelegt werden, was im Ernstfall wertvolle Zeit am Einsatzort spart. Ein Hochleistungslüfter dient der Rauchfreimachung von verqualmten und verrauchten Gebäuden.
Bei Dunkelheit kann das Umfeld mit einer zusätzlichen  Rundumbeleuchtung ausgeleuchtet werden. Ein auf dem Fahrzeugdach versenkter Lichtmast kann mittels Fernbedienung ausgefahren, gedreht und eingeschalten werden. Gespeist werden die 2 x 1.500 Watt-Scheinwerfer durch einen über den Fahrzeugmotor angetriebenen, fest eingebauten Stromgenerator. Für technische Hilfeleistung steht ein Kombispreizer mit Benzinaggregat, ein tragbarer Stromerzeuger, ein Beleuchtungssatz, Tauchpumpen, eine Motorsäge, Trennschleifer, Säbelsäge, Bohrmaschine, Leiter sowie ausreichend Handwerkzeug zur Verfügung.
Ausrüstungen wie Absturzsicherungssätze, Sanitätsausrüstung, Hitzeschutzhauben, Funkgeräte, Handlampen, Blitzleuchten gehören ebenfalls zur Beladung.
In einem großdimensionierten Wechselcontainer können verschiedene Gerätemodule für Wasserschaden, Ölschaden, Sturmschaden oder Eisrettung nach Bedarf mitgeführt werden.

 

Mehrzweckfahrzeug (MZF) Beschreibung
Fahrzeug Typ: Mercedes Sprinter 312 Diesel
Länge 5,72m
Breite: 1,93m
Höhe: 2,45m
Gewicht: 3500 kg (maximal)
Baujahr: 1998
Besatzung: 1 Fahrer + 8 Mann

Unser First Responder Fahrzeug. Der Sprinter verfügt über zwei 4m Band Funkgeräte, eines für den Feuerwehrfunk und eines für die Kommunikation mit der Rettungsleitstelle des Roten Kreuzes. Aus diesem Grund ist das Fahrzeug mit einem First Responder Rucksack, der umfangreiche Ausrüstung zur ersten Versorgung medizinischer Notfälle enthält, einem AED ( Automatischer Externer Defibrillator ) und einer Schaufeltrage für das schonende Umlagern des Patienten ausgestattet. Dieses Fahrzeug wird daneben für den Transport von Einsatzkräften zu und von der Einsatzstelle verwendet.
Ferner wird dieses Fahrzeug auch noch für kleine Technische Hilfe Leistungen eingesetzt wie z. B. Beseitigung von Ölspuren und zur Absicherung von Unfallstellen eingesetzt. Dies sind nur einige von den Einsatzmöglichkeiten dieses Fahrzeuges, wollten wir alle aufzählen so würde das den Rahmen dieser Seite gewiss sprengen, so dass wir uns hier nur auf die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten beschränkt haben.


 

Schutzausrüstung für den Feuerwehrmann

Hitzeschutzanzug (links aussen), für den Einsatz im unmittelbaren Brandbereich bei sehr hohen Temperaturen. Hitzeschutzhaube (2. v. links) und Handschuhe zum Schutz von Kopf und Händen. Atemschutzgerät (3. v. links) für den Einsatz bei Bränden in Räumen oder Chemieunfällen mit toxischen Gasen. Ölschutzanzug (rechts aussen) bei Mineralölunfällen.

Höhensicherungssatz

Der Höhensicherungssatz dient ausschließlich zur Sicherung der Einsatzkräfte bei Einsätzen in steilem Gelände, in Schächten oder auf Gebäuden. Zur Personenrettung aus großen Höhen ist zusätzlich eine spezielle Ausbildung zum Höhenretter erforderlich.

 

Pumpen

Die Pumpe aus dem Hause Spechtenhauser, Typ 'CHIEMSEE', fördert ungesiebtes Schmutz- und Abwasser mit Feststoffen bis zu 80mm Durchmesser verstopfungsfrei. Mit ihrer hohen Förderleistung von bis zu 2100 l/min, hohen Wirkungsgrad sowie ihrer optimalen Verstopfungs- und Trockenlaufsicherheit leistet diese Profipumpe einen hohen Beitrag zur raschen und sicheren Eindämmung und Beherrschung bei Überschwemmungseinsätzen.

 

Rettungsschere/Spreizer

Die Rettungsschere/Spreizer ist ein kombiniertes hydraulisches Rettungsgerät. Dieses Gerät wird vorwiegend bei Verkehrsunfällen zur Befreiung der eingeklemmten Personen eingesetzt. Mit der Rettungsschere ist es möglich Dachsäulen durchzutrennen, um das Dach wegzuklappen. Der Spreizer ermöglicht das Aufhebeln von Türen oder das Auto anzuheben, um es zu unterbauen. Die Rettungsschere/Spreizer wird von einem kleinen Zweitaktmotor angetrieben, um es räumlich unabhängig zu betreiben.

 

First Responder/AED

Der First Responder Rucksack enthält Sauerstoffflasche und Maske zur Beatmung, Blutdruckmessgerät, Blutzuckermeßgerät sowie weitere Geräte für den Notfall. Das Herzstück ist ein AED-Defibrillator. Dieser AED-Defibrillator ist ein batteriebetriebenes Gerät, das nach dem Einschalten alle notwendigen Tätigkeiten akustisch klar und unmissverständlich vorgibt. Das Anbringen der Elektroden ist genau bezeichnet. Der Herzrhythmus wird automatisch analysiert. Auch danach gibt das Gerät alles genau und detailliert vor, was der Bediener zu tun hat und das Gerät erklärt, was es selbst tut. Falls ein lebensgefährliches Herzkammerflimmern vorliegt, fordert das Gerät zur Defibrillation per Tastendruck auf. Es gibt auch alle notwenigen Hinweise. Falls kein Herzkammerflimmern vorliegt, ist es nicht möglich einen Stromstoß abzugeben.

Weitere Infos unter [Im Profil/First Responder]